Thea­ter­er­leb­nis (im Saal und) als Zoom-Konferenz:

Der Vor­na­me

(Le pré­nom)
von Mat­t­hieu Del­apor­te und Alex­and­re de la Patel­liè­re
Deutsch von Georg Holzer

Das Stück

Ste­phan und Eli­sa­beth laden zum fei­er­li­chen Din­ner – aller­dings zum ers­ten Mal online, als Zoom-Kon­fe­renz. Nur Freun­de und Fami­lie sind zu Gast: Eli­sa­beths Bru­der Tho­mas mit sei­ner schwan­ge­ren Lebens­ge­fähr­tin Anna, dazu der Orches­ter­mu­si­ker René, Freund seit Kin­der­ta­gen.
Für Tho­mas, einen begna­de­ten Selbst­dar­stel­ler, ist die Run­de zu fried­lich. Um für “Stim­mung” zu sor­gen, ent­hüllt er den fas­sungs­lo­sen Freun­den den geplan­ten Vor­na­men sei­nes noch unge­bo­re­nen Soh­nes: Adolf. Die Debat­te um die Fra­ge, ob man sein Kind nach Hit­ler benen­nen darf, ist nur eine der hit­zi­gen Dis­kus­sio­nen die­ses Abends, aber sie führt dazu, dass das bis­her so gemüt­li­che Fami­li­en­tref­fen plötz­lich aus dem Ruder läuft. Denn die Jugend­freun­de Ste­phan und Tho­mas sind nun in der Lau­ne, sich end­lich ein­mal ein paar Wahr­hei­ten an den Kopf zu wer­fen, die man im Inter­es­se eines gedeih­li­chen Zusam­men­le­bens bis­her lie­ber ver­schwei­gen hat­te. Beträcht­li­che Eitel­kei­ten tref­fen nun auf­ein­an­der, mit geschwol­le­nen Käm­men hacken die Kampf­häh­ne auf­ein­an­der ein. Mit Lust und Niveau wer­den Wort­ge­fech­te aus­ge­tra­gen – doch die Con­ten­an­ce ver­lie­ren die Alpha­tie­re erst, als die Frau­en in einer Wei­se ins Spiel kom­men, die sich nie­mand hat träu­men lassen.

Wort­witz und Dia­lo­ge in der bes­ten Tra­di­ti­on der fran­zö­si­schen kri­ti­schen Gesell­schafts­ko­mö­die trei­ben atem­los eine Hand­lung vor­an, die bei aller Komik auch man­chen ahnungs­vol­len Blick in die Abgrün­de der Figu­ren erlaubt.

Auf­füh­rungs­rech­te: Thea­ter­ver­lag Desch, Ber­lin | www.theater-verlag-desch.de, mit freund­li­cher Geneh­mi­gung von L’A­gence Dra­ma, 24 rue Feydeau, 75002 Paris, Frank­reich | www.dramaparis.com

Das rüh­ri­ge Freie Darm­städ­ter Thea­ter-Ensem­ble um Mas­ter­mind Micha­el Ihrin­ger dampft die Kon­ver­sa­ti­ons­ko­mö­die […] zu einer Zoom-Kon­fe­renz ein, bei der die Zuschau­er als stum­me Teil­neh­mer live aus ihren Woh­nun­gen zuge­schal­tet werden.

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Ins Thea­ter gehen? Kannst du ver­ges­sen. Einen net­ten Abend mit Freun­den ver­brin­gen? Geht auch nicht. Coro­na ist ein gro­ßer Spiel­ver­der­ber. Die […] neu gegrün­de­te Grup­pe “Darm­städ­ter Frei­es Thea­ter-Ensem­ble” (Daft) aber trickst den Lock­down künst­le­risch krea­tiv aus.

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Das Kind soll “Adolf” hei­ßen. Huch, darf man(n) das? Das vir­tu­el­le Stück des Moll­er­haus-Thea­ters in Darm­stadt kann sich jeder via Zoom-Video­kon­fe­renz anschau­en. FFH-Mode­ra­to­rin Danie Klei­dei­ter findet’s spannend!

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So wird die Pre­mie­re von “Der Vor­na­me” am Don­ners­tag […] per Zoom über­tra­gen. Das funk­tio­niert tech­nisch ein­wand­frei und ver­leiht der Komö­die […] eine zusätz­li­che Ebe­ne, weil die vir­tu­el­le Umge­bung den Hand­lungs­rah­men ergän­zend unter­stützt. […] sehens­wert geworden.

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Im Zeit­al­ter von „Abstand hal­ten“ und „Video­kon­fe­ren­zen“ sind Thea­ter­auf­füh­run­gen schon lan­ge nicht mehr mög­lich. Die Schau­spie­ler sag­ten sich: War­um nicht ein­fach das Thea­ter­stück als Video­kon­fe­renz auf­füh­ren? Gesagt, getan.

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Live im Thea­ter oder bequem zuhau­se auf der Couch – je nach Ihrer und des Virus Lau­ne kön­nen Sie unse­re neue Thea­ter­pro­duk­ti­on sicher genießen!

Die Cha­rak­te­re

Elisabeth Berger-Böttcher

Eli­sa­beth Berger-Böttcher

Gast­ge­be­rin

Eli­sa­beth ist Deutsch­leh­re­rin am Ernst-Eli­as-Nie­bergall-Gym­na­si­um, lei­tet die Lyrik-AG und hat ein Pro­gramm ent­wi­ckelt, das auch Schü­lern aus finanz­schwa­chen Fami­li­en Klas­sen­fahr­ten ermög­licht. So war sie schon mit 13, als Ste­phan sie zum ers­ten Mal sah.

Stephan Berger

Ste­phan Berger

Eli­sa­beths Mann

Ste­phan hat eine Pro­fes­sur für neue­re deut­sche Literatur­wissenschaft inne. Er trägt Cord­an­zü­ge wie eine zwei­te Haut und Roll­kra­gen aus Über­zeu­gung. Als inter­national gefrag­ter Vortrags­redner ist er für das Goethe­institut um die hal­be Welt gereist.

René König

René König

Eli­sa­beths Jugendfreund

René, Eli­sa­beths bes­ter Freund seit Jugend­ta­gen, ist immer aus­ge­gli­chen und sanft­mü­tig. Nie ver­las­sen ihn die Ner­ven. Ein Glück! Denn bei sei­nem Job braucht er ein ruhi­ges Händ­chen. Er spielt die Quer­flö­te im HR-Sinfonieorchester.

Thomas Böttcher

Tho­mas Böttcher

Eli­sa­beths Bru­der, Ste­phans Jugendfreund

Obwohl Tho­mas nie ein guter Schü­ler war, hat er eine erstaun­li­che Kar­rie­re als Mak­ler für Luxus­im­mo­bi­li­en hin­ge­legt. Er kennt die größ­ten Inves­to­ren beim Vor­na­men und ist mitt­ler­wei­le selbst auf­ge­stie­gen in den Rang sei­ner wohl­ha­ben­den Kunden.

Anna Caravati

Anna Cara­va­ti

Tho­mas Lebensgefährtin

Anna, Tho­mas ent­zü­cken­de und hin­rei­ßen­de Freun­din, wird ihm bald ein Kind schen­ken. Dabei ist ihr eigent­li­ches Zuhau­se die Mode­bran­che. Stän­dig berei­tet sie neue Moden­schau­en vor, wäh­rend sie zwi­schen Los Ange­les, Mai­land und Tokio hin und her jettet.

Beset­zung

Eli­sa­beth Petra Schle­sin­ger
Ste­phan Armin Hau­ser
René Ralph Erden­ber­ger
Tho­mas Micha­el Ihringer

Anna

Susann Fla­de
 
Regie Ulrich Som­mer
 
Fotos Chris­ti­an Zuckermann

Tickets und Termine

Alle Auf­füh­run­gen wer­den von den Schau­spie­lern als Zoom-Kon­fe­renz gespielt, die Zuschau­er sind als stum­me Kon­fe­renz­teil­neh­mer live dabei. (Eine aus­führ­li­che Anlei­tung wird zusam­men mit den Zugangs­da­ten per E‑Mail zuge­sen­det.) Agiert wird an ver­schie­de­nen Spiel­or­ten im und um das Thea­ter Mol­ler Haus in Darm­stadt. Wenn die aktu­el­le Coro­na-Lage es zulässt, kön­nen auch Zuschau­er im Thea­ter­saal teil­neh­men und befin­den sich dann im Wohn­zim­mer von Eli­sa­beth und Ste­phan, wo die übri­gen Dar­stel­ler auf der gro­ßen Lein­wand zuge­schal­tet sind.

Nichts ist vor­ab auf­ge­zeich­net, jeder Abend neu und immer wie­der anders. So ist für das Publi­kum ein authen­ti­sches Thea­ter­er­leb­nis garan­tiert – nur eben mit neu­en Mitteln.

Don­ners­tag, 25.2.2021, 20 Uhr (Pre­mie­re)

  • AUS­GE­BUCHT

Frei­tag, 16.4.2021, 20 Uhr

Sams­tag, 17.4.2021, 20 Uhr

Frei­tag, 28.5.2021, 20 Uhr

Sams­tag, 29.5.2021, 20 Uhr

*Die Zugangs­da­ten wer­den jeweils am Auf­füh­rungs­tag um 13 Uhr bzw. bei spä­te­rer Buchung um 19 Uhr per E‑Mail zuge­schickt. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Zoom-Kon­fe­renz unter https://der-vorname.online/zoom.

Der Ein­tritts­preis inkl. Gebüh­ren beträgt 18,60 Euro (ermä­ßigt 15,60 Euro) pro Person.

Für Zoom genügt ein ein­zi­ges Ticket für das gesam­te Wohn­zim­mer. Natür­lich freu­en wir uns über die Unter­stüt­zung unse­rer Kul­tur­ar­beit, wenn frei­wil­lig auch hier jeder Zuschau­er sein eige­nes Ticket erwirbt.

Über DAFT

Darm­städ­ter Frei­es Theater-Ensemble

c/o Micha­el Ihrin­ger
Kas­ta­ni­en­al­lee 24
64289 Darm­stadt
Tel. (06151) 75846

michael@ihringer.de

Kon­takt

Die neue Thea­ter­grup­pe in Darmstadt!

Mit­glied in

Unse­re Spielstätte

Thea­ter Mol­ler Haus
Sand­stra­ße 10
64283 Darmstadt
Tel. (06151) 26540

www.theatermollerhaus.de

Thea­ter Mol­ler Haus

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung durch: